Häufig gestellte Fragen
Seit meiner Entscheidung, mich zu bewerben, erreichen mich zahlreiche Fragen zu meiner Motivation. Einige davon werden besonders häufig gestellt. Daher habe ich die wichtigsten Fragen und meine Antworten hier für Sie übersichtlich zusammengefasst.
Hast du dir das gut überlegt? Willst du dir das wirklich antun?
Ja. Nachdem Christian Springfeld verkündet hat, dass er nicht mehr antritt, habe ich mir gemeinsam mit Familie und Freunden Gedanken gemacht. Die Entscheidung ist über einen Zeitraum von mehreren Wochen in mir gereift.
Aber warum sollte ich das nicht wollen? Der Job des Bürgermeisters ist durchaus stressig. Das steht außer Frage. Aber ich habe gelernt, mit Stress umzugehen und für entsprechenden Ausgleich zu sorgen.
Sie arbeiten seit über 30 Jahren in der Verwaltung. Warum haben Sie bisher nichts verändert?
Ganz einfach: Ich gehörte bisher nicht zur Verwaltungsleitung.
Allerdings habe ich in all den Jahren viel mitbekommen, was man verändern könnte. Ich weiß durchaus an welchen Stellschrauben gedreht werden muss, um die Verwaltung effizienter aufzustellen. Und um das umsetzen zu können, möchte ich Bürgermeister werden.
Welche "Stellschrauben" meinen Sie konkret?
Als Beschäftigter der Stadtverwaltung muss ich mit Kritik vorsichtig sein. Nur soviel: Die Mitarbeitenden brauchen klare Dienstanweisungen und eine schlanke Führungsstruktur.
Im Personalbereich lassen sich durch Zusammenlegen von Organisationseinheiten durchaus Einsparungen erzielen, ohne die Anzahl der Beschäftigten zu reduzieren.
Was sagen Sie zu Ihrer (prominenten) Konkurrenz?
Ich bevorzuge den Begriff "Mitbewerber". Wir alle bewerben uns aus den unterschiedlichsten Gründen um das höchste Amt in der Stadtverwaltung.
Ich wünsche mir einen wertschätzenden Umgang miteinander, frage mich aber, was sie dazu qualifiziert, eine Verwaltung mit rund 350 Beschäftigten zu leiten.
Warum sollte man Sie wählen und keine*n Politiker*in?
Als gelernter Verwaltungsfachwirt, der in der Stadtverwaltung groß geworden ist, weiß ich ganz genau, welche Aufgaben auf mich zukommen. Und das ist mehr als auf diversen Bühnen politische Reden zu halten.
Um die Stadtverwaltung bürgernah und effizient aufzustellen, muss man als Leiter der Verwaltung vor Ort sein und leiten.
Die/Der Bürgermeister*in ist das verantwortliche ausführende Organ der Stadt, nicht der Erste Stadtrat oder die Stadträtin.
Was sind Ihre Ziele?
1. Verschlankung der Organisationsstruktur:
Weniger "Häuptlinge", mehr Sachbearbeiter*innen
2. Ausbau des Bürgerservice zu einem Bürgeramt als zentrale Anlaufstelle und Ausweitung der digitalen Angebote. Aber für die nicht technikaffinen Bürger*innen muss immer eine Ansprechperson da sein. Nicht jeder ist mit einem Handy in der Hand aufgewachsen.
Wie wollen Sie den Haushalt sanieren?
Das A und O meiner Haushalts- und Finanzplanung sind klare Entscheidungsvorschläge für die politischen Gremien.
Allerdings ist es schwer schuldenfrei zu werden, wenn Bund und Land nicht die Kosten der Aufgaben übernehmen, die sie uns aufgetragen haben. Trotzdem muss in die Zukunft der Stadt investiert werden; mit Augenmaß.
Durch meine langjährige Tätigkeit im Haushals- und Finanzausschuss des Kirchenkreises weiß ich, wie schwer es ist, mit wenig Einnahmen und steigenden Unterhaltungskosten zurecht kommen zu müssen.
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